Tour-Highlights

Volos

Das Tor zum Pilion
Ob man will oder nicht -
keiner kommt daran vorbei ...Griechenland | Pilion-Halbinsel

Blick auf VolosSchön ist Volos gewiß nicht. Eigentlich würde es nicht in die "Highlights" gehören, aber es ist das Tor zum Pilion. Keiner kommt daran vorbei. Es gibt keine Schleichwege. Augen auf und durch! Die Beschilderung in der Stadt kann nicht gerade vorbildlich genannt werden. Wir haben uns bei jeder i Durchfahrt hoffnungslos verfranzt. Entweder weil wir gar keine Schilder erst entdecken, die uns Hinweise geben, in welche Richtung wir fahren müssten. Oder weil wir der Wegweisung folgen, aber nach einiger Zeit keine Schilder mehr aufgestellt sind.

Mit unseren Versuchen, von Einheimischen Auskunft zu erhalten, scheitern wir ebenso kläglich. Wir halten ein Taxi an: keine Englischkenntnisse. Wir fragen eine vielleicht 18jährige Frau nach dem "Highway?" Verlegenes Lächeln. "Autostrada?" Verlegenes Lächeln. Nochmal "Highway?" Um uns wahrscheinlich loszuwerden, bestätigt sie die Richtung, in die wir zeigen ... Ist natürlich falsch.

Im Jahr 1955 zerstörte ein Erdbeben die Stadt Volos, wonach die Neustadt an der Küste um den Hafen herum im Schachbrettmuster wieder neu aufgebaut wurde. Nur die Altstadt an den Hängen des Pilion wurde nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen. Der Blick von den Hängen der Altstadt Ano Volos hat einen gewissen Reiz. Der Moloch, daneben der Golf von Pagassitikós.

Mit 78.000 Einwohnern ist sie die fünftgrösste Stadt Griechenlands. Die Straßen haben nach amerikanischen Muster keine Namen, sondern werden vierte, sechste oder siebte Straße genannt.

Das eigentliche Herz von Volos ist der Hafen, Hauptumschlagplatz Thessaliens, der das ganze Jahr hindurch einen regen Güter - und Personenverkehr zu verzeichnen hat - zu den Sporaden, zu den grossen Häfen des Mittelmeers, nach Syrien und dem Mittleren Osten.

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